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Wera von Huhn



Antiquitäten · Modernes · Berlin-die 1920er Jahre · Skandinavisches Design · Teak Möbel · Dänemark · Schweden  · Finnland · Möbel · Glas · Keramik · Kunst · Lampen · Nachkriegs-Moderne  ·  Dokumente der Zeitgeschichte · Lieferung in Berlin und Brandenburg

 

 

                                                 Wählen Sie Möbel, Kunst oder Varia um unsere einzelnen Objekte zu sehen.

Wir bitten Sie bei Interesse einen Termin zu vereinbaren und die Dinge Ihres Interesses Vorort zu besichtigen.

Wir sind kein Ladengeschäft mit festen Öffnungszeiten, unsere Objekte befinden sich an unterschiedlichen Orten der Präsentation oder der Aufbewahrung,  unter angegebener Adresse erreichen Sie unser Büro.

Wir sind interessiert an Haushaltsauflösungen, ganzen Nachlässen, Künstlernachlässen und am Ankauf  von Antiquitäten und einzelnem Objekte aller Epochen. Wir kommen gern zu Ihnen und geben Ihnen eine Einschätzung.

 

Unser Schaufenster

                      Sie finden hier unter Antiquitäten & Moderne eine kleine Auswahl authentischer Antiquitäten und Objekte, auch aus Design und Moderne, Originale aus der Zeit und keine Reproduktionen. Bis auf Ausnahmen, die auch als solche bezeichnet sind.

Biedermeier, Bauhaus, Art Deco, Skandinavien

                        Unser Schwerpunkt liegt in der modernen Formgebung die über die Jahrhunderte nach konservativen, historistischen Phasen eine Trennlinie zur Formenreduktion schuf. Alfred Loos beschrieb das einmal sehr hart und forderte den Verzicht auf das Ornament.

Dem war man schon im Biedermeier verpflichtet, die Hölzer sprachen über die ausgewählten Furniere in ihrer Maserung für sich und natürlich auch der Entwurf, die Gradlinigkeit der Form sollte den Betrachter überzeugen. Dies wiederholte sich in der Zeit des Biedermeier, den 1920er Jahren wie auch der Moderne nach 1945.

Das sind die Tendenzen, denen modernesberlin.de  nachstrebt. 

 

 

Woher kommen die Dinge?

                                                      Wir kaufen in Berlin, deshalb haben wir auch größtenteils das, was aus Berliner Haushalten entspringt, womit sich die vorhergehenden Generationen einrichteten. Das bedeutet nicht, das  in vergangenen Zeiten nicht auch  Einrichtungsgegenstände aus entfernten Regionen diese Welt gekauft wurden. Abgesehen von den Reiseandenken der obligaten Italien-Fahrten der 50er und 60er Jahre bestand offensichtlich ein großes Interesse und auch das finanzielle Potential, skandinavische Ästhetik als dominierend in den Haushalten einzubringen: dänische Teak-Sitz- und Essgruppen, Beistellmöbel, Keramik und Glas aus ganz Skandinavien fanden in der Nachkriegseinrichtung ihren Platz.

Das von uns verehrte preußische Biedermeier verschwand im besten Falle in den Kellern, wenn es nicht über den damals kostenlosen Sperrmüll in den Handel und zu privaten Liebhabern kam oder auf die Müllkippe Wannsee und von dort wiederum zu vorher Erwähnten. Oder auf den Dachböden landete ( die aus Feuerschutz-Vorschriften dann auch in den 70er Jahren größflächig geräumt werden mußten). 

 

Wer hat das damals wie gemacht?

                                             Es ergibt sich aus dem was aus dem Lebensraum Wohnung zu uns gelangt ein Abbild der Vorlieben der Zeit ihrer Einrichtung, unserer Region, einer zumindest uns noch bekannten Lebensweise. Alte Gegenstände erzählen über ihre Handwerkssspuren etwas über die Lebensumstände  der Hersteller, zumindest zu einem gewissen Teil. Wenn wir ein abgelöstes Stück Furnier aus dem frühen 19. Jahrhundert auf der Rückseite betrachten, sehen wir nicht eine perfekte, glatte, maschinengemesserte Fläche, sondern feine Sägespuren. Das heutige Industrieprodukt, jetzt hauchdünn und ohne manuelles Zutun hergestellt, war im Groben vor der Zeit um 1840 reine Handarbeit, dünnste Blätter wurden so gleichmäßig wie möglich handgesägt, das teure Mahagoni-Furnier war die Königsdisziplin der Furniersäger: jeder Fehler zerstörte das Blatt, jede zu große Stärke verringerte die Anzahl der möglichen Blätter aus einem bestimmten Volumen Holz.

Handarbeit großer Anstrengung, größtmögliche Präzision, lange Arbeitszeiten und geringer Lohn mussten trotzdem ein Produkt ergeben, das sich verkaufen ließ. Leime waren nicht so effektiv wie heute, Montageschaum zum Ausgleich von Zuschnittfehlern gab es noch nicht, es wäre auch gegen die Handwerkerehre gegangen, es sich so leicht zu machen, Anstriche hatten längere Trockenzeiten und benötigten hohe Raumtemperaturen, in Außenbereichen konnte nur im Sommer gefirnisst werden.

 

Authentizität und Reversibilität in der                                                                   Restaurierung

                                                                  bedeutet nichts Anderes als dem Stück seinen Charakter bezüglich seines Alters und des Gebrauches zu belassen und zukünftigen Besitzergenerationen andere Wege der Restaurierung offen zu lassen. Dazu gehört, dass wir so wenig wie möglich von der Orginalsubstanz verändern und dem Objekt zeitnahe Materialien verwenden: Knochenleime, Schellackpolituren, Wachse und Öle.

Authentische, unveränderte Antiquitäten zu finden, ist nicht mehr so selbstverständlich wie von einigen Jahrzehnten. In den 1970er bis 1990er Jahren bestand ein großes Bedürfniss, zum Beispiel 200 Jahre alte Möbel in einem Zustand zu erwerben, der eine Unterscheidung zu einer Kopie schwer machte: Überrestaurierung wie das Abschleifen bis an die Furnierstärke (in schlimmen Fällen sogar darüber hinaus) ließen eine Reinheit ohne jede Gebrauchsspur entstehen, ja: die Gebrauchsspur war zum Hauptfeind des Restaurierungs-Auftraggebers geworden, die Beseitigung dieser zum Muss einer Kaufentscheidung durch den Kunden.

Unsere Auffassung diesbezüglich ist eine Andere. Wir waren schon immer etwas in einer Außenseiter-Position und fragten uns, ob wir es nicht etwas übertreiben würden mit diesem Belassen an Authentizität,  die natürlich den gebrauchten Charakter eines Gegenstandes beinhaltet. Bis wir über einen außergewöhnliche Weg herausfanden, das wir zumindest in der Welt nicht die Einzigen waren, die so empfanden. 

 

Wabi Sabi

 

                                                     im japanischen Kulturraum ursprünglich praktiziert als die Zuneigung zum  gelebten Gegenstand drückt das aus, was uns sehr entgegenkam: die Kultur des Authentischen, die Belassung der Lebensspuren, die Erfassung der Gebrauchsspur als eigene Qualität der Antiquität. Natürlich müssen bei der Restaurierung Funktionen wiederhergestellt werden: die Schübe einer Kommode müssen laufen, sie dürfen vorn nicht aufsetzen, weil dadurch Abnutzung entstehen kann, die vermieden werden muss. Alles was an Verschmutzung oder Verfärbung das Furnierbild trübt, sollte beseitigt werden. Aber schon dabei zeigt sich das eigentliche Problem: die  subjektive Empfindung dafür ist unterschiedlich, was ich als gebraucht, alt und deswegen authentisch schön empfinde, muss dem Anderen nicht genauso erscheinen. Also sollte das Maß der Restaurierung vom Kunden ausgehen und nicht vom Verkäufer, findet sich Übereinstimmung ist das sehr erfreulich, ist das Möbel tot restauriert, gibt es keinen Weg zurück.

Ich habe vor kurzem in einem Antiquitätenlager eine wunderbare, bäuerliche Kommode mit orginaler Bemalung in Rot und Schwarz gesehen, so wie sie hergestellt worden war. Eine Person hatte, um dem nachfolgenden Käufer einen vermeindlich gewünschten Durchblick zu ermöglichen einen Schub zu Hälfte mit einer Klinge grob anstrichentfernt. Damit derjenige sehen konnte, was für eine wunderbare Fichte unter der Fassung war. weil diese Person davon ausging, das der Kunde ja die Kommode in abgebeiztem Zustand haben wollen würde. So wie er das haben wollte. Damit war unwiederbringlich für mich jedes Interesse an dem Möbel beendet, durch den Vorgriff war der authentische Zustand zerstört und der Wert der Kommode für mich erloschen.

Deshalb ist es eine berechtigte Überlegung, den Gegenstand dem Kunden erst unrestauriert zu präsentieren um die Restaurierung in ihrem Maß gemeinsam mit dem Restaurator zu besprechen. Natürlich entschieden wir uns auch für die Restaurierung nach eigenen Maßstäben.        

 

Modernes Berlin- Antquitäten & Design macht              Wohnungsauflösungen, kauft ganze Nachlässe und einzelne Objekte

                                Der gesamte Bereich an  Antiquitäten und Design  ist unser Interesse, am liebsten unrestauriert, auch beschädigt,  Bilder und Grafik, ganze Künstlernachlässe, Fotos, Briefe, Unterlagen der Zeitgeschichte.

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Das Internet und unsere Kommunikation

                                              Wir befinden uns gerade in einer digitalen Kontaktaufnahme , weil uns das als das gegenwärtig Bequemste oder auch Effektivste erscheint. Das bedeutet nicht, dass das so bleiben soll und muß. Gegenstände vergangener Epochen, von ästhetischem Reiz oder zeitgeschichtilcher Relevanz  sollten real erfahren werden, man muss, nach unseren Empfindungen, zum Beispiel eine skandinavische Vase vor sich sehen, das Licht in unterschiedlichen Brechungen erleben, in die Hand nehmen können, allein das Gewicht einer Kosta-Vase aus den 1950er Jahren lässt über eine bemerkenswerte Material-Menge auf eine bestimmte Auffassung von Qualität schließen.

Erst wenn Sie Vorort ein Gefühl der Zufriedenheit mit einem bestimmten Objekt Ihres Interesses erlangen konnten, sollten Sie eine Kaufentscheidung treffen.

So ergänzen Sie das Internet um die entscheidende Komponente: den persönlichen Kontakt zu uns als Anbieter und dem Objekt Ihres Interesses, das Sie nach Verabredung besichtigen können.